Fibo 2017 – Mein erster Besuch bei der Fitness-/ und Bodybuildingmesse in Köln.

Trotz dessen ich mir ein Leben ohne Sport, vor allem dem #fitspo, nicht vorstellen kann und eng mit den Branchen Fitness, Gesundheit, Wellness und Sport, in verschiedenste Richtungen, verbunden bin, habe ich es noch nicht einmal auf die wohl weltweit wichtigste Messe dieser Art „die FIBO“ geschafft. Doch dieses Jahr konnte ich die Gunst der Stunde nutzen und dank meiner geraden aktuellen Weiterbildung zur Sport- und Fitnesstrainerin sogar die Fachbesuchertage besuchen.

Als ich am ersten Messetag vor einem der unzähligen Eingangsbereiche des unüberschaubar großen Messegeländes stand, dachte ich mir nur „gut, dass ich mir zwei Tage für die Fibo eingeplant habe“. Ob sich diese zwei Tage gelohnt haben bzw. notwendig waren, dazu später noch mehr!

Umgehend, als ich den Eingangsbereich betrat, fiel mir auch schon der Kinnladen herab. Aber nicht nur das beeindruckte mich, sondern in allen Eingangsbereichen waren Serviceteams, bei denen man Koffer, Jacken und Co, gegen einen kleinen Betrag, abgeben konnte, um diese nicht den ganzen Tag mit sich herumtragen zu müssen.

Dann ging es weiter zu den Drehkreuzen für den Einlass. Auch hierfür findet das Orgateam der Fibo, mit den QR-Codes, welche man sich zuvor auf seinem Smartphone gespeichert hat, eine moderne, schnelle und einfache Lösung. Wer seine Karte lieber in Papierform hat, kein Problem, diese kam nämlich beim Scannen des QR-Codes aus dem Drehkreuz heraus.

Endlich mit dem Fibo-Katalog (Lage-/Programmplan) ausgestattet, wurde mir klar „es wurde mir nicht zu viel versprochen und es muss wohl einen Grund haben warum die Fibo mit über 1000 Ausstellern auf 160.000m² und über 150.000 Besuchern jährlich, jedes Jahr noch weiter wächst.“

Nachdem ich den Fibo-Katalog etwas durchstöbert hatte, ist mir aufgefallen, dass sich die Fibo in drei Themenbereiche gliedert. Nämlich die

Fibo „PASSION“ in den Hallen 4.1 / 4.2 / 5.1:

Hier drehte sich alles um die Themen Shopping, neue Shoppingtrends mit Modeschauen über die neuesten Lifestyletrends in der Fitnessbranche, Sportproramme zum Mitmachen, Gruppenfitness wie Zumba, Yoga, Piloxing (eine noch neuere Sportkombi aus Pilates und Boxen), Zubehör für den Gruppenfitnessbereich, Conventions, uvm.

Fibo „Expert“ in den Hallen 5.2 / 6 / 7 / 8 / 9:
In diesen Hallen ging es vor allem darum, seine Kontakte in die Fitnessbranche zu vertiefen bzw. sich welche aufzubauen, aktuelle Markttrends, Weiterbildungs-/Jobangebote, Trainingsgeräte und –zubehör, Trainingsgeräte und –zubehör für den medizinischen Bereich und den Wellnessbereich, mobile Trainingsgeräte, EMS, funktionelles Training (z.B. TRX), Sport und –angebote für das Berufsleben, Sporternährung, usw.

Fibo „Power“ in den Hallen 10.1 und 10.2:
„Sehen und gesehen werden“ war das Motto in dieser Halle. Es trafen sich vor allem Sportler aus der Bodybuilding-, Kraftsport- und  Kampfsportszene.

Außerdem war ein Themenschwerpunkt die Sportlerernährung und Nahrungsergänzungsmittel (Supplements).

Natürlich haben es sich die Sportler auch nicht nehmen lassen, über diverse Wettkämpfe, Workshops, Autogrammstunden, Shows und Posings auf sich aufmerksam zu machen.

Als ich dann die erste Halle (Halle 8), also eine Halle des Themenbereichs Fibo „Expert“, betrat und gleich in ein Fachgespräch verwickelt wurde, wusste ich „ich bin genau richtig hier, um mich über den globalen Fitness-/ Bodybuilding-/ Wellness- und Gesundheitsmarkt zu informieren und dabei zu diskutieren“.

Bereits zuvor wusste ich, begründet aus meinem absoluten Fitness- und Bodybuildingfabel, dass mein Hauptziel die Fibo „Power“ sein wird. Folglich plante ich mir auch einen kompletten Tag für die Fibo „Power“ ein.

Nichtsdestotrotz hatte ich beim Erkunden der anderen Bereiche einige Themenschwerpunkte ausmachen können, welche meiner Meinung nach sehr vielversprechend für die Zukunft sind.

Dazu zählten z.B.

Gesunde / ausgewogene und schnell zuzubereitende Mahlzeiten für unterwegs oder auch für zuhause, wenn die Zeit / Lust fehlt sich diese selbst zuzubereiten.

Kooperations-/ Sport- und Dienstleistungsangebote mit Fitnessstudios und Firmen

Dabei geht es vor allem darum, dass diese Firmen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit anbieten wollen, einen gesunden und agileren Ausgleich, zu ihrem stressigen und mit Bewegungsmangel behafteten Job, zu haben.

Wie bereits erwähnt, hatte ich mir einen kompletten Tag für die Fibo „POWER“ eingeplant. Dieser war auch nötig wie sich im Endeffekt herausstellte.

In der Halle 10.1 angekommen zogen mich schon die bunten Shaker von „SmartShake“ an. Kaum bei den Shakern angekommen gingen meine Augen auch schon wieder weiter und zwar zu den unzähligen Ständen der weltweit bekannten Supplementhersteller.

Beinahe an jedem Stand gab es etwas zu probieren. Ein absoluter Traum war das für mich, die ganzen BCAA´s, Whey-Produkte, Booster, Riegel. Protein-Chips, Pre-/Postworkout-Produkte, Produkte für den Aufbau und die Diät, Fleischersatzprodukte, Proteinwürstchen, usw., usw. probieren zu können. Die Eiweißzufuhr an diesem Tag war so hoch, dass diese mir noch für die komplette Woche gereicht hatte! Eine Reizüberflutung à la bonne heure. Aber auch die kostenlosen Probeprodukte, welche man teilweise bekam, müssen an dieser Stelle zwingend erwähnt werden!

Danke dafür!!!

Leider muss ich an dieser Stelle auch mal etwas Negatives loswerden. Natürlich ging ich nicht auf die Fibo um etwas geschenkt zu bekommen (also bitte versteht mich nicht falsch), aber ich fände es sehr toll, wenn es die Produkte, vor allem die neuen, zum Probieren geben hätte. Ich finde es sehr schade, dass vor allem die großen Supplementhersteller sehr geizig mit kostenlosen Probeprodukten, aber auch mit Möglichkeiten, um die Produkte zu probieren umgingen. Ich finde man sollte auch wenn man es als Unternehmen schon geschafft hat immer noch genauso handeln wie am ersten Tag. Aber vielleicht ist das auch nur meine Meinung.

Jetzt wieder zum Wesentlichen. Nach 1-2 Stunden und etwas gefüllterem Magen fiel mir auf, dass sehr viel Besucher aber vor allem Athleten, mit nur sehr wenig Stoff bedeckt waren. Das war mir zuvor nicht so bewusst und verblüffte mich zuerst. Nach einiger Zeit gewöhnte man sich daran.

Wie vorhin bereits erwähnt, das Motto heißt „sehen und gesehen werden!“

Ich konnte mir natürlich nicht entgehen lassen mich mit ein paar solcher Athleten ablichten zu lassen ;-)!

Nachdem die Halle 10.1 geschafft war, ging es in die Halle 10.2. Ich dachte, jetzt hört es endlich auf mit dem Probieren. Aber nein, es ging genauso weiter. Sportkleidung, Supplements, gesunde Nahrungsmittel wo man nur hinschaute. Natürlich konnte auch ich nicht, ohne etwas zu kaufen, bei all den tollen Angeboten, daran vorbei gehen.

Ich bin ja auch nur eine Frau ;-)!

Unter Anderem fanden #peanutbutter, GymQueen Queenella High Protein, Puma Trainingstop und –tight und noch unzählige weitere Produkte den Weg in meine Taschen.

Jetzt wo ich peanutbutter erwähnt habe und ich liebe sie so sehr, sowie auch alle anderen Nussbutter- und –mussorten, ich habe sie vermisst. Es gab zwar den ein oder anderen Stand, aber diese waren an einer Hand abzuzählen. Ich denke nicht, dass ich nur in meinem Name rede, weil das was man bei Instagram, Facebook & Co sieht besteht gerade ein absoluter Hype. Also bitte für nächstes Jahr…………..MEHR Nussbutter!!!

Fazit.

Zuerst möchte ich die tolle Organisation erwähnen!

Was schon alles, ehe die Fibo überhaupt begonnen hatte, gemacht wurde, dass z.B. alle Besucher in Hotels untergebracht sind, der Ablauf für den Ticketverkauf, die Möglichkeiten Taschen und Jacken sicher deponieren zu können, die Parkmöglichkeiten, die Mitarbeiter die immer vor Ort waren, egal wo, um weiterzuhelfen, usw.

Aber auch die Menschen in der Stadt waren immer super drauf und hilfsbereit.

Die ganze Infrastruktur möchte ich an dieser Stelle nicht vergessen. Es war alles top ausgeschildert, man kam egal wo man in der Stadt war, immer zur Fibo, ob zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber auch die Parkmöglichkeiten (kostet zwar 10€/Tag, aber dieser Service ist es meiner Meinung wert) und das Parkleitsystem, einfach nur hervorragend und top organisiert.

Und wenns doch einmal hakte, einfach fragen, die Menschen und Mitarbeiter halfen immer weiter.

Erste Sahne

Welches Thema auch zwingend einen Platz in meinem Fazit bekommen muss „die sanitären Anlagen“. Ich bin bei diesem Thema etwas pingelig und rechne bei solchen Großveranstaltungen eher mit einer absoluten hygienischen Katastrophe. Aber auch hier bin ich eines besseren belehrt worden. Es war immer sauber und wenn nicht wurde es sofort von der Reinigungskraft gereinigt, es war auch immer Toilettenpapier bzw. Handtücher aufgefüllt.

Ich denke ich liege mit der Annahme richtig, dass sich schon viele von Euch gefragt haben, wie mache ich das nur mit dem Essen auf der Fibo? Gibt es dort etwas Geeignetes für mich, egal ob ich in einer Diät- oder Aufbauphase bin? Gut, denn auch mir ging es so. Aber ich kann Euch beruhigen, es gab etwas und zwar für jeden das Geeignete und zwar frisch gekocht. Aber auch für die unter Euch, die es mal überkam und Fast Food, Süßigkeiten oder Ähnliches brauchten, es ist für alle etwas da gewesen. Sogar asiatische Küche war geboten und immer frisch zubereitet.

Meine Erwartungen, bei den Themenbereichen Shopping, Lifestyle und Fibo Power, wurden bis auf drei Ausnahmen übertroffen. Das Positive habe ich schon ausführlich im Text beschrieben und sieht man auch nochmal an meiner Ausbeute von der Fibo.

Eines der drei negativen Punkte „Mangel an Probiermöglichkeiten, bei den vor allem großen Supplementhersteller“ habe ich bereits im Text beschrieben und werde daher nicht mehr darauf eingehen.

Trotz der großen Ausbeute möchte ich dringend einen Tipp für zukünftige Fibo-Besuche geben. Bitte achtet zwingend auf die Preise, egal ob es sich um Supplements, Kleidung oder Ähnliches handelt. Denn teilweise ist echt Wucher angesagt!

Was ich wirklich vermisst hatte, waren bekannte Gesichter, die sogenannten YouTuber, Fitnesssternchen wie eine Sophia Thiel, usw. Stets Markus Rühl ist mir zweimal über den Weg gelaufen.

Zu Beginn meines Berichtes brachte ich das Thema auf „reichen zwei Tage für die Fibo oder sind diese zu viel?“ Kurz, knapp und präzise „es sollten mindestens zwei Tage für die Fibo eingeplant werden, und dann hat man immer noch nicht alles gesehen“. Also, ihr werdet mich definitiv auch auf der Fibo 2018 wieder sehen!“

Eure Miss Sportition.